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Die Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie (ITS)

| Chefarzt: | Dr. med. Klaus Berg | | FA für Anästhesie und Intensivtherapie | | k.berg@hospital-greiz.de | | | Sekretariat: | Frau Schiller | | Telefon: 03661 46-3311 | | Telefax: 03661 46-3312 | | |
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Der Chefarzt der Klinik besitzt die Weiterbildungsermächtigung im Gebiet Anästhesiologie für 54 Monate (davon 42 Monate Anästhesiologie, 12 Monate nichtspezielle chirurgische Intensivmedizin) und 6 Monate (von 12) Weiterbildungszeit in der fakultativ anästhesiologischen Intensivmedizin nach der Facharztprüfung.
Außerdem liegt die Laborfachkunde für das Fach Anästhesie vor. 
Auf der Intensivstation werden insgesamt jährlich ca. 650 Patienten versorgt. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt ca. 4 Tage. Die Klinik versorgt pro Jahr ca. 300 Beatmungspatienten mit insgesamt ca. 36.000 Stunden Beatmungszeit.
Der Chefarzt der Abteilung besitzt eine ambulante Zulassung auf Zuweisung des Schmerztherapeuten zur Behandlung von chronischen Schmerzpatienten.

Versorgungsleistungen
- Narkosen bei allen schmerzhaften Eingriffen
(z.B. Baucheingriffen, Gefäßen, Lunge etc) Betreuung der Patienten nach größeren Operationen Behandlung von Dialysepatienten Versorgung und Therapie von Patienten mit schweren Infektionen Versorgung von Beatmungspatienten Mitbehandlung von Patienten mit Schockzuständen aller Art Absicherung der gesamten Notfallmedizin - Schmerztherapie auch bei Schmerzen des Alltags z.B. bei Kopf-, und Rückenschmerzen
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Betreuung folgender Organversagen in Kooperation mit den für das Grundleiden zuständigen Fachabteilungen
- Patienten mit akutem Lungenversagen (ARDS)
- Schockzustände aller Art
- akutes und chronisches Nierenversagen
- akutes Abdomen
- Sepsis und Sepsissyndrom
- akute Gerinnungsstörungen
- Störungen des zentralen Nervensystems
- akute Stoffwechselstörungen
- differenzierte Beatmungstechnik einschließlich der Beatmungsentwöhnung
- atemunterstützende Methoden
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Anästhesieleistungen
- allgemeine anästhesiologische Verfahren
- regionale anästhesiologische Verfahren
- Spinalanästhesie einschließlich Sattelblock
- Periduralanaästhesie
- kombinierte Spinal- und Epiduralanästhesie
- Plexusanaästhesien durch verschiedene Zugangswege
- Blockaden der einzelnen peripheren Nerven
- Anlage von Dialysekathetern
- prä- und postoperative Atemtherapie
- prä- und postoperative Schmerztherapie
- Beratung anderer Fachabteilungen bei der Erstellung von enteralen und parenteralen Ernährungskonzepten
- Erfassung und Auswertung von Hosptalinfektionen in Zusammenarbeit mit der Laborpraxis Reinhöfer und der Apotheke
- Durchführung von Tracheotomien
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Untersuchungs- und Diagnoseverfahren
- Lungenfunktionsprüfung
- therapeutische Bronchospokie
- Anwendung extrakorporaler Ersatzverfahren bei akutem Nierenversagen (Hämodialyse und Hämofiltration in Zusammenarbeit mit der Dialysepraxis Dr. von Saß)
- differenzierte Therapie mit Blut und Blutkomponenten
- differenzierte Therapie mit vasoaktiven Substanzen
- Assistenz bei der Anlage von transvenösen Schrittmachern (zusammen mit der Inneren Abteilung)
- Evaluation und Verlaufsbeobachtung des Krankheitsschweregrades durch Scoresysteme
- zentral-venöse Katheterisierungen aller Art
- arterielle Kanülierungen kleiner und großer Gefäße
- Messung des Herzzeitvolumens (Picco)
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Schmerztherapie/Painservice
- postoperative Schmerztherapie
- Versorgung von Tumorpatienten
- Zulassung der KV für anästhesiologische Schmerztherapie auf Zuweisung
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Was ist Intensivmedizin?
Die Behandlung eines Patienten auf der Intensivstation erfolgt aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Bei einem lebensbedrohlichen Notfall - bei einem Herzkreislaufstillstand oder nach einem schweren Verkehrsunfall zum Beispiel - erfolgt die direkte Aufnahme. Eine Behandlung findet aber auch nach Operationen statt, wenn der Patient für einige Tage besonderer Behandlung und Überwachung bedarf. Sie kann ebenfalls notwendig werden, wenn bei der Behandlung auf einer anderen Station eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eintritt.
Ziel eines Aufenthaltes auf der Intensivstation ist neben einer umfassenden Überwachung die Verhinderung oder Besserung von Störungen lebenswichtiger Körperfunktionen. Die Patienten werden Tag und Nacht besonders behandelt, gepflegt und überwacht. Mansche Patienten können die Station bereits nach wenigen Stunden verlassen, andere bleiben länger bei uns.
Diese Zeit der Ungewissheit kann gerade für Angehörige äußerst belastend sein, besonders dann, wenn der Gesundheitszustand des Patienten über längere Zeit hinweg bedrohlichen Schwankungen unterliegt. Wir werden Sie über besondere Veränderungen im Krankenhaus regelmäßig informieren. 
Hinweise für Besucher
Der persönliche Kontakt zum Patienten durch Ihre Besuche ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Dazu möchten wir noch einiges anmerken.
Ausschlaggebend bei Ihren Besuchen ist die Belastbarkeit des Patienten und seine Behandlungssituation. Auch die Behandlung anderer Patienten macht es notwendig, Ihre Besuche mit den betreuenden Pflegekräften abzusprechen. Wir bitten um Verständnis.
Auf unserer Intensivstation ist täglich ab 16:00 Uhr Besuchszeit (abweichende Besuchszeiten nach Absprache). Im Interesse des Patienten sollten nur ein bis zwei Personen (Kinder nur nach voriger Absprache) gleichzeitig den Patienten besuchen.
Wenn Sie die Station betreten möchten, melden Sie sich bitte durch Klingeln am Eingang an. Durch die aufwändige Versorgung der Patienten oder akute Notfälle kann es passieren, dass alle Mitarbeiter gerade voll beschäftigt sind. Haben Sie deshalb Verständnis und ein wenig Geduld, wenn nicht sofort jemand zu Ihnen kommt.
Vertraute Dinge aus der häuslichen Umgebung können dazu beitragen, den Patienten ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln. Bringen Sie also - nach Absprache - persönliche Dinge Ihrer Angehörigen (Hygieneartikel, Bilder oder Musik-CD´s) mit.
Bitte denken Sie auch an eventuell benötigte Brillen, Zahnprothesen oder Hörgeräte. Auch Nahrungsmittel können - ebenfalls nach Absprache - mitgebracht werden. 

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